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Das neue Arena-Dach – Hightech trifft Mittelalter

Posted by | Juni 23, 2015 | Uncategorized | No Comments
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Mit der neuen Überdachung der Westtribüne der Arena zu Kaltenberg, sind nun mehr als ein Drittel der Plätze vor Sonne und Regen geschützt. Auf den ersten Blick wirkt die markante Holzkonstruktion federleicht, doch in Wahrheit versteckt sich in ihr jede Menge Architektur-Knowhow und Hightech Die kastanienbraunen Holzbalken wirken beinahe schwerelos. 18 Meter ragen die vorderen Ausleger des neuen Daches der Arena zu Kaltenberg über die Sitzreihen. Doch der Schein trügt. Im Inneren der markanten Konstruktion wirken Druck- und Zugkräfte von bis zu 100 Tonnen. Normalerweise hätte man bei einer solch weitspannenden Konstruktion mit Stahl arbeiten müssen. Aber Mittelalter und Stahl … das geht nur bei Rüstungen und Schwertern zusammen, nicht aber wenn gebaut wird. Wochenlang tüftelten die verantwortlichen Architekten und Ingenieure und ersannen daher eine Tragwerk-Konstruktion wie man sie von alten Fachwerkhäusern oder Dachstühlen kennt. Ausgerechnet mittelalterliches Bauknowhow half also, die imposante Arena-Überdachung zu realisieren.

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Um die enormen Druck- und Zugkräfte möglichst schnell und direkt in den Boden zu leiten, versteckten die Ingenieure unter jeder Dachstütze ein raffiniertes unsichtbares Hightech-Fundament. Dafür wurden fünf sogenannte Verpresspfähle elf Meter tief in die Erde gebohrt. Um die Stahlrohre möglichst fest im Erdreich zu verankern, wurde beim Einbringen der Rohre in die Erde Zement mit hineingepresst, der Rohre und Erdreich quasi miteinander verklebt. Zu sehen ist von diesem mächtigen Fundament nicht mehr als eine zwei mal fünf Meter große Betonplatte sowie ein noch kleinerer Stahlbetonsockel auf dem jeweils die Stützen angebracht sind.

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Viel Arbeit steckt auch in der Membran, mit der die Dachkonstruktion überspannt ist. Maschinell bedingt waren die Einzelteile der Membran maximal 2,50 Meter breit. Die Teile zuzuschneiden und zu vernähen erforderte ungemein viel Geschick. Wie bei einem Maßanzug. Zum Einsatz für die Dachmembran kommt ein hochfestes Polyestergewebe mit UV-Beschichtung. Um dem Stoff die Anmutung eines textilen Gewebes zu geben, wurde er speziell in einem hellen Elfenbeinton gefärbt, sodass er aussieht wie Leinen. Fast so, wie bei einem Zelt. Nähert man sich jetzt dem steinernen Rund, wirkt es, als hätten an der Westseite ein Dutzend Ritter ihre Lager direkt neben dem Turnierplatz aufgeschlagen. So, wie es im Mittelalter üblich war. Festlich ragen die Zeltdächer der edlen Herren in den Himmel. An den Spitzen sind sie mit Fahnen geschmückt. Nach und nach nimmt das Gefolge in der Arena Platz. Buntes Stimmengewirr hallt vom Dach wieder. Dichter und dichter wird das Raunen. Die Spannung steigt. Jetzt kann das Spektakel beginnen …

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Es sind aber für die heutige Veranstaltung noch ausreichend Karten an der Tageskasse vorhanden!!! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!